AHA-SYS, Michael Reiterer

Erfahrungsberichte Familienaufstellungen

Diese Erfahrungsberichte beschreiben einige energetische Familienaufstellungen, Einfühlungen und systemische Lösungen, die ich bisher in meiner Arbeit erleben durfte.

(Alle Namen wurden von mir aus Gründen der Vertraulichkeit und Schutzes der Privatsphäre geändert.)

Feedback Zitate der Teilnehmer/innen

Hinweis: Persönliches Feedback meiner Teilnehmer/innen zu energetischem Coaching, systemischen Aufstellungen, Lichtarbeit, Einfühlung und Körperreisen sowie zu meinen Meditationen finden Sie auf dieser Seite.

Berufliche Neuorientierung I

Frau Y. (50+) wollte sich beruflich verändern. Keine neue Karriere, sondern ein zweites Standbein. Wir machten eine Seelenaufstellung (hierzu habe ich einen eigenen Artikel verfasst), keine Organisationsaufstellung im klassischen Sinn. Die Stellvertreterin von Frau Y.s Seelenenergie hatte einiges zu sagen. Sie drückte ihre Wahrnehmung so aus: "Die nächsten zwei Jahre heißt es für Frau Y., Geduld zu üben. "

Interessanterweise vergaß diese aber nach der Aufstellung diese Botschaft völlig. Als ich sechs Monate danach wieder mit ihr in Kontakt war, erführ ich von kleinen Anlaufschwierigkeiten mit ihrem neuen Beruf, der zweiten Berufung. Ich erinnerte sie an die Botschaft der Seele.

Sie erzählte: Das letzte halbe Jahr habe sie viel Energie in das neue Berufsfeld gesteckt, immer von Zweifeln geplagt, beizeiten wurde ihr Selbstvertrauen angeknackst, obwohl ihr Hauptberuf sie gut ernährte.

Nach unserem Gespräch konnte sie wieder viel ruhiger sein. Sie hatte den Abstand gewonnen, den sie für die nächste Zeit benötigte. Ob die Verwirklichung ihrer beruflichen Neuorientierung wirklich noch länger als ein Jahr dauern wird, wissen wir nicht. Die Seelenaufstellung zeigt energetische Tendenzen an, macht aber keine Aussagen im Sinn einer Diagnose.

Wir bleiben in Kontakt und ich werde berichten, wenn es von Frau Y. Neuigkeiten gibt. (Aufstellung im Herbst 2011)

Nachtrag Dez. 2013: Mittlerweile ist sie durchgestartet und betreibt auch ihre 2. Berufung voll Elan, Freude und Erfolg.

Berufliche Neuorientierung II

Im Dez. 2012 durfte ich meine bisher kürzeste Seelenaufstellung leiten.

Brigitta (30+) hatte eine Frage: Sollte sie ihren bisherigen Brotberuf aufgeben und sich voll auf ihr bisheriges Nebenstandbein spirituelle Heilung, NLP und Ähnliches einlassen? Oder den alten Job behalten, zur Sicherheit?

Sie stand nur kurz dem Stellvertreter für ihre Seelenenergien gegenüber. Sie schauten sich in die Augen, lächelten und Brigitta sagte sinngemäß: "Danke, jetzt ist alles klar." Ich fragte noch den Stellvertreter für ihre Seelenenergien zur Kontrolle, was er fühlte. Er antwortete nur: "Du weißt es ohnehin schon." Diese Dame ist also im Einklang mit dem Lebensweg, den ihre Seele vorgesehen hat. Es war kein weiteres Tun notwendig.

Ich wünsche Brigitta alles Gute für ihre neuen Erfahrungen auf dem Weg des Helfens und Dienens und Fließenlassens von lichtvollen Energien.

Lebensfreude kommt mit der Zwillingsschwester

Anna (48) kam zu mir, nachdem ihr die Lebensfreude verloren gegangen war. Eine kurze Familienaufstellung im Einzelsetting zeigte ihr auf, dass sie den Kontakt zu ihrer älteren Zwillingsschwester auch innerlich abgebrochen hatte. Zwillinge werden aber ihr Leben lang durch ihre gemeinsame Entwicklung im Mutterleib geprägt. Durch kurzes Umstellen und Annehmen ihrer Stelle als zweite Tochter nach ihrer Zwillingsschwester löste sich die davor aufgebaute Spannung mit einem lauten Seufzer. Sie konnte wieder sehen, wie wichtig die Zwillingsschwester für ihr Sein war. Schließlich stellte sie die andere Hälfte ihres Seins dar. Danach konnte sie mehr und mehr Freude in ihr Leben fließen lassen. Ihre Begeisterung für die Methode war so groß, dass sie danach auch einen Fortbildungskurs in Aufstellungsarbeit besuchte. (Anmerkung: Unser Inneres lässt es nicht zu, dass wir ein Familienmitglied verleugnen oder vergessen, und es zeigt uns das z.B. durch Traurigkeit.)

Beschwerdefrei nach Jahren mit ruhelosem Bein

Nela (37) litt seit Jahren an einem Bewegungsdrang, dem "Restless Legs" Syndrom. Ihr ruheloses linkes Bein hinderte sie manchmal am Einschlafen, am Meditieren, dann wieder am Genuss einer Opernvorstellung. Zum Zeitpunkt der Energieaufstellung rechnete sie bereits mit einer Verschlechterung ihrer Symptomatik. Es war bereits leicht im rechten Bein und in den Armen zu spüren. Ich vergewisserte mich, dass die gleichzeitige ärztliche und therapeutische Betreuung von Nela gewährleistet war. Dann machten wir eine Familienaufstellung im Einzelsetting mit Bodenankern (siehe dazu separates Kapitel), wo sich die familiären Hintergründe der Erkrankung zeigten. Nach eigener Aussage war sie danach 3 Wochen praktisch beschwerdefrei. Weitere Folgetermine wollte sie allerdings nicht wahrnehmen. In den zwei Jahren, die seit der Aufstellung vergangen sind, kam es zu keiner weiteren Verschlechterung, sie verschloss sich aber einer weiteren inneren Bewegung in Richtung einer Selbstheilung ihrer Symptomatik.

Die Einfühlung macht schlanker, kräftiger, geerdet

Britta (35) kam zu einer Einzelberatung. Sie hatte bereits Aufstellungserfahrung, war schamanisch tätig und durch eine gute Intuition gekennzeichnet. Als sie den Termin mit mir per Mail vereinbarte, beschäftigte sie die Trennung von ihrem Mann - dem Vater ihrer Kinder.

Während des Vorgesprächs erzählte sie mir mehr darüber. Das Thema der Trennung von ihrem Mann spielte offenbar aber kaum mehr eine Rolle in ihrer Tagesenergie, dafür tauchten weitere aktuelle Themen auf: ihre Schwermut in den Tagen zuvor, ihre Wut auf sich selbst, die Geschichte ihrer Herkunftsfamilie mit dem schweren Schicksal zweier Tanten und ihre fehlende Erdung. Nach ihrer genauen Schilderung der gegenwärtigen Situation war nicht genau erkennbar, in welche Richtung sie bei diesem Termin gehen wollte. Es gab kein Ziel und kaum emotionale Ladung. Ich sah meine Aufzeichnungen nochmals durch und fragte Britta, ob diese Schilderungen bereits zu einer Erleichterung geführt hätten. „Kann ich noch etwas für dich tun?“ Das machte ihr klar, dass sie noch eine Orientierung benötigte. Sie bat mich um eine Einfühlung (siehe separaten Artikel).

Diese Wahl erwies sich als die richtige. Sie legte sich bequem hin, deckte sich fest zu und begann ihre Reise durch den Körper und in ihre eigene Energiewelt. Bald schon konnte sie tief durchatmen und spürte einen angenehmen Energiefluss zuerst in den Händen, Armen und Schultern. Danach entspannte sich ihr Nacken und Kopf, bis sie plötzlich anmerkte: „Ich bin jetzt ganz schlank.“ Meine Wahrnehmung war, dass ihr großes Gedankengebäude nicht mehr wichtig war, das sie auf dem Kopf (oder im Kopf) mit sich herumgetragen hatte. Sie hatte wieder eine gute Verbindung zu ihrer Intuition und ihrer kosmischen Mitte aufgebaut. Sie war nicht mehr so aufgeblasen wie vor der Entspannung. Das Bild der Schlankheit hielt an, während sie die Einfühlung fortsetzte. Bis sie bei ihrer fehlenden Erdung angekommen war. Da sagte sie, dass sie keine Erdverbindung spüre. Dann erzeugte sie eine Verbindung zwischen ihrem Herz und ihren Füßen. Als sie meinen Anleitungen folgte und die Energien fließen ließ, kam es zu einem Durchbruch. Ich war bis dahin ungefähr einen Meter von ihr entfernt zu ihren Füßen gesessen, musste mich aber dann wegsetzen. Mein Gefühl war, dass ihre Energien wie ein reißender Strom über ihre Fußsohlen in Richtung Erde flossen. Sie war zu einer Mittlerin zwischen Himmels- und Erdenergien geworden. Die Themen, die sie kurz davor noch belastet hatten, waren ohne Bedeutung. Sie genoss das Strömen, bis sie voll aufgetankt war.

In der Zeit nach der Einfühlung fühlte sie sich kräftiger als davor und voller Freude am Leben. Ich hoffe, sie konnte daraufhin ihre Lebensthemen mit neuen Energien anpacken.

Anmerkung: Mit dieser Darstellung will ich keineswegs andeuten, dass nach einer Einfühlung immer alle Probleme weggeblasen sind. Vielmehr kommen die Gedanken zur Ruhe - das Leben im Hier und Jetzt, der Körper und seine Energien sowie das Da-Sein (Präsent-Sein) werden wichtiger.

Loslassen nach Trennung möglich

Martha (35) hatte soeben eine schmerzliche Trennung hinter sich, zeigte aber nach außen hin nur ihre fröhliche Seite. In der inneren Familienaufstellung mit der Einfühlungsmethode (siehe dazu separaten Artikel) konnte sie sich ihrer Gefühlswelt annähern. Nachdem sie die Schmerzen angenommen hatte, konnte sie wieder die Liebe fließen lassen, die sie noch mit ihrem Ex-Partner verband. Anfangs wollte sie ihn nicht gehen lassen. Behutsam ließ ich sie ihm ganz zuwenden und ihm in die Augen sehen, danach erst konnte sie in ihrem eigenen Tempo die volle Wucht dieser Trennung annehmen. Nachdem sie einige lösende Sätze zu ihm gesprochen hatte, konnte sie ihn gut gehen lassen und wieder in ihr eigenes Leben gehen. Als Martha die Augen nach der Einfühlung wieder öffnete, sah man ganz deutlich die innere Wandlung, die sich in ihr vollzogen hatte, an ihrem Gesicht und ihrer ganzen Haltung.

Zwischen Vergangenheit und Zukunft

Margret (40) hat eine schwere Vergangenheit hinter sich. Sie nahm an einem schamanischen Aufstellungsritual teil. "Zwischen Vergangenheit und Zukunft" war das Thema, das sie sich ausgesucht hatte. Genauer gesagt: die guten Kräfte aus der Vergangenheit wurden noch einmal an die Oberfläche des Bewusstseins geholt, die guten Kräfte aus der Zukunft luden sie ein, nach vorne zu schauen. Da sie sich dem Prozess sehr mutig öffnete, konnten viele negative Energien abfließen, die sich in ihr angestaut hatten.

Ich spürte, dass sie in dieser schamanischen Aufstellung noch Unterstützung benötigte, um alles Alte gehen zu lassen, das sie belastete. So begann eine Erholungsphase, ein zweites Ritual - mit einem Element, das ich "das, wo das Leben herkommt und wieder zurückfließt" nannte. Sie erzählte mir nachher, wie gut sich damit noch Altlasten von ihren Schultern lösen konnten.

Ein paar Tage später hatte sie dann noch das Gefühl, dass noch etwas da war. Sie ging zu einem Teich in ihrer Nähe und ließ intuitiv abfließen, was sie jetzt nicht mehr brauchte, und ließ es vom Wasser aufnehmen und umwandeln.

Fast ein Jahr nach ihrer Teilnahme an dem Gruppenritual erzählte sie mir ihre Sicht auf das Erlebte. Ich freue mich, dass auch die langfristigen Wirkungen derart positiv sind.

Selbstgespräche - Glaubenssätze

Herr M. kam mit dem Wunsch, endlich wieder Erfolg zu haben. Er war seit Kurzem arbeitslos, seine Ehe war in die Brüche gegangen. Nichts lief so, wie er es sich vorstellte. In der Aufstellung seiner Glaubenssätze stellte sich heraus, dass er von einem Satz aus seiner Kindheit geprägt war: "Das schaffst du nie".

In einem längeren schmerzhaften Prozess konnte er sich von diesem Glaubenssatz befreien und auf sein Ziel zugehen. Sein neu gefundenes Motto "Ich bin es wert" und der Satz "Ich habe Erfolg" brachten ihn gut an sein Aufstellungsziel - endlich konnte er wieder befreit lachen und ging mit Freude in sein Leben.

Diese Beschreibung zeigt, wie wichtig unsere Selbstgespräche sind - manche dieser Gespräche laufen ständig in unserem Hirn ab, ohne dass wir darauf achten. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer wird die Erfahrungen aus der Glaubenssatzaufstellung in den Alltag mitnehmen und das eigene Weltbild und vor allem Gedankenbild neu ordnen können.

Selbst-Gespräche - Seelenanteile im Dialog

Frau K. stand vor ihrer Seele. Langsam ging sie auf sie zu. Sie spürte sich immer lebendiger. Mit ihrer Helferin gemeinsam schaffte sie es, ihrer Seele die Hände entgegenzustrecken. Dann wurde es ganz still im Raum.

Nähere Info zu dieser Art von Aufstellung auf meiner Seite "Aufstellung von Seelenanteilen - Seelenaufstellung".

Erfahrung mit Tetralemma Aufstellungen

M. quälte sich seit Jahren vor der Entscheidung: Sollte er ein Haus mit Garten kaufen oder doch lieber eine Wohnung? Oder doch lieber ein Haus? Die Aufstellung deckte anfangs einige Überlagerungen auf und rückte ans Licht, was M. vergessen hatte: nämlich seinen Gemüsegarten, den er viel zu wenig würdigte. Dann brachte sie ganz klar zum Vorschein: Wenn er jetzt ein Haus mit Garten kauft, findet er keinen Schlaf mehr. Der Blick auf die Wohnung brachte Entspannung. Als die Aufstellungsleiterin noch M.'s Partnerin in die Aufstellung holte, war zu sehen, wie gut eine Wohnung den beiden tun würde.

Literatur:

Insa Sparrer / Matthias Varga von Kibéd, Ganz im Gegenteil, Tetralemmaarbeit und andere Grundformen Systemischer Strukturaufstellungen – für Querdenker und solche, die es werden wollen, 6. Auflage 2009, ISBN 978-3-89670-686-7

Fritz B. Simon / Matthias Varga von Kibéd, Wieslocher Dialog, Tetralemma, Konstruktivismus und Strukturaufstellungen, DVD, ISBN 978-3-942131-03-2

Anmerkungen:

Die obigen Erfahrungsberichte stellen eine Auswahl der energetischen Familienaufstellungen und systemischen Lösungen dar, die ich bisher in meiner Arbeit erleben durfte. Vor allem wählte ich sie aus, da sie mir aufgrund ihrer guten Wirkung gern in Erinnerung geblieben sind. Andere waren entweder weniger spektakulär oder ich wurde über die weitere Wirkung nicht informiert. Nicht immer ist es für die Suchenden leicht, den Kontakt zu mir aufrechtzuerhalten, während sie noch ihr schweres Schicksal verarbeiten.

Wesentlich zu erwähnen ist auch die selbstheilende Wirkung von Aufstellungen, die abgebrochen wurden, wenn die Suchenden im ersten Moment zu keiner Bewegung ihrer Energien in Richtung ihres Ziels fähig waren. Dieser Abbruch stellt immer auch einen wichtigen Teil des Lernprozesses dar, zeigt aber seine Wirkung möglicherweise erst nach Wochen oder Monaten.

Was Einstein dazu sagt

Zum Abschluss ein Zitat von Einstein, gefunden von Jürgen Renn:

"Es gibt keine andere vernünftige Erziehung, als Vorbild zu sein. Und wenn es nicht anders geht, ein abschreckendes."

Hier geht es zum ORF Artikel

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