AHA-SYS, Michael Reiterer

Aufstellung der Elemente - Elementeaufstellung

Schamanisch-energetische Aufstellungen unter dem Motto "Vier Elemente - Fünf Elemente": Wir arbeiten mit Stellvertreter/innen für die Elemente

Wollen Sie wissen, welche Rolle die Elemente der TCM im Shiatsu funktionieren? Dann klicken Sie bitte auf diesen Link Shiatsu Michael Reiterer.

Aufstellungen "Vier Elemente - Fünf Elemente"

Kurzbeschreibung:

Wir arbeiten mit Stellvertreter/innen für die Elemente. Sie haben dann die Möglichkeit, sich in die Mitte der Elemente zu stellen, zu jedem einzelnen Element die Beziehung zu spüren, mit ihnen zu sprechen, sie zu umarmen und Energien aufzutanken bzw. auch als Stellvertreter/in für einzelne Elemente zu stehen.

Dabei spüren Sie, welches Ihnen derzeit besonders gut tut. Eventuell auch, welches Ihnen fehlt, wovon Sie "zuviel" haben, wie ein Ausgleich möglich ist usw.

Die Stellvertreter/innen der Elemente geben Ihnen hilfreiche Hinweise über Ihre Befindlichkeit.

Dabei gehen wir von den zwei mir bekannten Systemen der Elementelehre aus - einerseits dem System mit vier Elementen, wie sie im Westen von der Astrologie bekannt sind, und andererseits dem System mit fünf Elementen, wie sie in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und damit auch z.B. im Shiatsu gebräuchlich sind.

Elementelehre - vier Elemente

Die 12 Sternzeichen der Astrologie bzw. der klassischen Astronomie sind den vier Elementen zugeordnet. Daher sind die Elemente ein wesentlicher Bestandteil der klassischen Astrologie. Nachfolgend eine kurze Beschreibung der Elemente und ihrer Sternzeichen.

Astrologie - Elemente

Feuer (Widder, Löwe und Schütze):

Das Element Feuer steht für Impulsivität, Geradlinigkeit und Tatkraft. Es ist das Element, das über den Willen herrscht. Feuer steht für Dynamik, Energie und Antriebskraft. Es ist der Initiator für das, was wir anpacken, und die Kraft der Veränderung. Es verwandelt Materie in Energie. Dabei kann es angenehm wärmend, aber auch zerstörerisch und unkontrollierbar auftreten. Auf der spirituellen Ebene symbolisiert es den göttlichen Funken oder die geistige Läuterung, wie es im Bild des Fegefeuers als Ort der Wandlung zum Ausdruck kommt.

Im Tarot symbolisieren die Stäbe das Feuer.

Erde (Stier, Jungfrau und Steinbock):

Das Element Erde tendiert zu Stabilität, Dauerhaftigkeit und Sicherheit. Es ist das Element des Körpers, der Materialisation. Erde ist die Basis allen menschlichen Lebens. Hierbei geht es um grundlegende (existenzielle) Bedürfnisse wie das materielle Auskommen oder die Verantwortung für das körperliche Wohlbefinden. Die Herausforderung für die Erdzeichen besteht darin, den materiellen Werten einen angemessenen Platz jenseits von bloßem Selbstzweck oder unangebrachter Geringschätzung zu geben. Kraftplätze in der Natur sind sichtbarer Ausdruck davon, wie die Erde als Mittler für spirituelle Erfahrungen dienen kann.

Im Tarot symbolisieren die Münzen das Erdelement.

Luft (Zwillinge, Waage und Wassermann):

Die Lust ist das Element der Bewegung, der Reflexion sowie des Geistes allgemein. Intellektuelle und geistige Fähigkeiten sind diesem Element zugeordnet. Das Luftelement steht für soziale Beziehungen, für den Kontakt zu anderen Menschen, für eine gewisse Freiheit und Ungebundenheit, für unsere intellektuelle Kapazität, aber auch für den Weg zu höherer geistiger Erkenntnis. Es fordert zu Klarheit und Unterscheidungsfähigkeit heraus.

Im Tarot wird Luft von den Schwertern symbolisiert.

Wasser (Krebs, Skorpion und Fische):

Das Element Wasser ist das Element des Gefühls, des Einfühlungsvermögens, der Intuition. Seelische Prozesse stehen unter der Herrschaft dieses Elementes. Wasser steht für den seelischen und emotionalen (empfänglich-rezeptiven) Bereich. Es ist der Ursprung allen Lebens und unberechenbar in seinem Auftreten: es kann anschmiegsam, weich und glatt, aber auch aufbrausend und alles verschlingend sein. Nichts kann es aufhalten ("steter Tropfen höhlt den Stein"). Das Wasserelement ist das einzige des astrologischen Tierkreises, welches seine Symbole allein dem Reich der Tiere entlehnt, ein Hinweis darauf, dass im Wasser Intuition und Instinkt über den Intellekt herrschen. In seiner spirituellen Dimension wird das Wasser zum Träger der allumfassenden göttlichen Liebe.

Im Tarot symbolisieren die Kelche das Wasser.

Feuer und Luft gelten als männliche Elemente oder als aktiv, elektrisch, positiv; Erde und Wasser als weibliche Elemente bzw. passiv, magnetisch, negativ - dabei sind diese Begriffe "positiv" und "negativ" nicht wertend zu verstehen.

Info auf Astrowiki

Elementelehre - fünf Elemente

Nach der Sichtweise der chinesischen Philosophie und Medizin lässt sich alles zwischen Himmel und Erde, Mensch und Natur nach dem Prinzip von Yin und Yang und im weiteren den Fünf Elementen - Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser - einteilen.

Die Fünf Elemente und ihre Wandlungsphasen

Die Fünf Elemente standen ursprünglich für die fünf Planeten Jupiter (Holz), Mars (Feuer), Saturn (Erde), Venus (Metall) und Merkur (Wasser). Aufgrund von astronomischen und astrologischen Beobachtungen über die Jahrhunderte wurden dann nicht nur die Jahreszeiten (Frühling, Sommer, Spätsommer, Herbst und Winter) und Farben (Grün, Rot, Gelb, Weiß und Blau), sondern auch jedes Tier, jede Pflanze und auch jedes Nahrungsmittel einem Element zugeordnet.

Auch der menschliche Körper als Teil der universellen Schöpfung folgt diesen Gesetzmäßigkeiten. So lassen sich auch unsere Lebensabschnitte (Kindheit, Jugend, Zenit, Reife, Alter), emotionale Charakteristika sowie unsere inneren Organe den Fünf Elementen und Yin und Yang zuordnen.
Das Element Holz steht für Leber und Gallenblase und dessen energetischen Qualitäten, das Element Feuer steht für Herz und Dünndarm, Erde für Milz und Magen, Metall für Lunge und Dickdarm und Wasser für Nieren und Blase.

Sind alle Organe mit dem richtigen Maß an Ki bzw. Qi, der Lebensenergie, versorgt, ist der Mensch gesund und in Harmonie. Entsteht in einem oder mehreren Organen ein Ungleichgewicht - durch eine Schwäche oder einen Überfluss bzw. Stau an Energie - kommt es zu Krankheit.

Die Elemente stehen auch in Wechselwirkung, im sogenannten „Fütterungszyklus". Holz (Leber) nährt das Feuer (Herz), dessen Asche gibt der Erde (Milz) Kraft und Nährboden. Aus der Erde wird das Metall (Lunge) gewonnen, das wiederum mit seinem reichen Inhaltsstoffen und Mineralien das Wasser (Niere) belebt. Dies ist vergleichbar mit dem Schutz und der Versorgung der Mutter zu ihrem Kind. Holz wäre in diesem Fall die Mutter von Feuer, Feuer die Mutter von Erde, Erde die Mutter von Metall, Metall die Mutter von Wasser, Wasser die Mutter von Holz.

Im umgekehrten Fall, dem „Erschöpfungszyklus", erschöpft das Kind die Mutter. Feuer ist das Kind des Holzes. Zuviel Feuer verbrennt das Holz. Z.B. kann zuviel Hitze und Stress (Feuer), die guten Säfte, das Blut (Holz) verbrennen bzw. austrocknen. Oder ein Zuviel an Feuchtigkeit (Erde) erstickt die Energie des Feuers - die Wärme.

Der sogenannte „Kontrollzyklus" zeigt, wie sich die Elemente gegenseitig beeinflussen. Ist z.B. der Energiefluss der Holz-Organe gestört, so kann sich das auf die Energie der Erd-Organe auswirken. Hier übernimmt sozusagen die Großmutter die Kontrolle über den Enkel. So sorgen die Energien im Körper immer für ein Gleichgewicht. Ist der Energiefluss in einem Körperbereich geschwächt, versucht der Körper einen Ausgleich zu finden. Längerfristig sollten jedoch Leere- oder Fülle-Symptome eines Organs behoben werden.

Der entgegensetzte Zyklus zum Kontrollzyklus nennt sich „Verletzungszyklus". Hier verletzt oder rebelliert der Enkel gegen die Großmutter, z. B. das Element Wasser kontrolliert das Element Feuer (Kontrollzyklus). Feuer ist der Enkel von Großmutter Wasser. Ist das Feuer zu stark (zuviel an Hitze, Emotionen wie Begierde, Hysterie) verdampft es das Wasser (Ruhe, Kraft, Essenz).

Im System der Fünf Wandlungsphasen zeigt sich, wie die Qualitäten und Aufgaben der einzelnen Organe und Elementen miteinander verbunden sind. Ein Ungleichgewicht in einem Organ hat also immer zur Folge, dass sich irgendwo anders im Körper auch etwas tut. Dies ist für die Diagnose und für die Therapie sehr hilfreich. Dieses System ist aus unserer Sichtweise und dem Verständnis der westlichen Medizin nicht immer ganz leicht zu durchschauen. Ein chinesischer Arzt bezieht sein ganzes Wissen von Yin und Yang, von den Fünf Elementen in der Natur und im Menschen bei seiner Behandlung mit ein. Mittels Tastbefundung (Puls) und Sichtbefundung (Gesicht, Zunge) stellt er seine Diagnose und therapiert mit Akupunktur, Kräutermedizin oder/und Ernährungsumstellung. Ein Arzt in China wird nur so lange für seine Dienste bezahlt, solange sein Patient gesund ist.

Die Fünf Elemente - Typen und ihre Konstitution

Holz

Körperliche Zuordnung:
Holz-Typen haben ein dunkles Gesicht, einen schlanken, großen Körper und ziemlich breite Schultern. Sie zeichnen sich durch starke Knochen und Sehnen aus und sollten einen starken geraden Rücken haben. Die Leber kontrolliert die Augen, das Sehen, den Muskeltonus, die Sehnen, Fuß- und Fingernägel.

Charakter:
Holz-Typen sind hart arbeitende Menschen, die geborenen Chef- und Managertypen. Sie sind Visionäre und konfliktbereit. Dynamisch, spontan, kreativ und organisatorisch geschickt, neigen sie allerdings bei Druck zu Ärger und Zorn. Die körperliche Anspannung drückt sich oft in Intoleranz und Engstirnigkeit aus.

Anfälligkeit:
Eine Störung des Funktionskreises Leber kann zu Augenentzündungen, unscharfem Sehen, Muskelverspannungen, spröden Nägeln und Blutmangelsymptomen führen. Störungen im Energiefluss Gallenblase bewirken Gelenks-, Magenschmerzen und Migräne.

Empfohlene Übungen:
Zentrales Thema des Holz-Typen lautet immer - Lebenskonzepte wählen und Entscheidungen treffen. Wie können Energien und Ressourcen sinnvoll genützt werden?
Für den zielgerichteten Leber- und Gallenblasen-Typ ist die übermäßige Konzentration auf seine Arbeit ein häufiges Problem. Entspannung findet sich hierfür am besten, wenn die Arbeit durch Freizeitaktivitäten ausgeglichen wird. Es ist wichtig, der Kreativität und der Individualität Ausdruck zu verleihen, z.B. durch Malen, Musizieren oder Schreiben.
Aktivitäten an der frischen Luft, wie Gärtnern oder Rasenmähen, sind für diesen Typus sehr wohltuend. Die körperlichen Übungen können also sehr dynamisch sein, wie Kampfsportarten, Aerobics, Radfahren, Tanzen, Schwimmen, Laufen oder auch ausgedehnte Spaziergänge.

Feuer

Der Feuer-Typus hat ein rötliches Gesicht, einen kleinen, spitzen Kopf oder ein zugespitztes Kinn, krauses oder spärliches Haar, kleine Hände und einen schnellen Gang. Die konstitutionellen Stärken liegen im Blut und im Blutgefäßsystem. Die zugeordneten Organe sind Herz und Dünndarm. Das Herz kontrolliert die persönliche Ausstrahlung und Ausdrucksfähigkeit, der Dünndarm schützt das Herz vor Hitze.

Charakter:
Der Feuer-Typ ist ein lebenslustiger Abenteurer, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen; ist aktiv, begeisterungsfähig, kommunikativ, wissensdurstig und neigt zur exzessiven Lebensführung. Diese Menschen kümmern sich wenig um materiellen Reichtum, sie lieben das Schöne. Oft haben sie ein kurzes Leben.

Anfälligkeit:
Die „dunkle" Seite des Feuers kommt bei Problemen und Energiemangel zum Ausdruck - in Form von Rückzug, Herzerkrankungen aller Art, Schlafstörungen, Kreislaufstörungen, Nervosität, Konzentrationsstörungen, nächtlichem Schwitzen, Schilddrüsenüberfunktion sowie chronischen Blaseninfekten.

Empfohlene Übungen:
Meditation ist die Empfehlung der Wahl, bei emotionaler Belastung, Aufgewühltheit oder Schwäche. Diese schafft einen ruhigen Ort und Frieden im Herzen. Die Aufmerksamkeit auf die Atmung lenken, wie bei der Zen Technik, ist eine gute Methode, wenn man mit Meditation noch nicht so vertraut ist. Auch Basteleien oder Hobbies sind eine Möglichkeit, mit Freude die Aufmerksamkeit zu bündeln, ohne die Konzentration allzu sehr zu belasten. Schnitzarbeiten, Malen, Stricken oder Häkeln sind Aktivitäten, die entspannen und beruhigen. Gesang, in einem Chor oder individuelles Stimmtraining sind eine wunderbare Öffnungsmöglichkeit für den Herz/Dünndarm-Typ. Genauso wie Tanz in all seinen Formen, wie z.B. Ausdruckstanz. Um die eigenen Ki-Bewegungen im Körper wahrzunehmen sind Methoden wie Qi Gong oder Yoga auch zu empfehlen.

Erde

Erde-Typen haben einen dunklen Teint und einen etwas adipösen Körper, einen großen Kopf, einen mächtigen Bauch, starke Oberschenkel und gut ausgebildete Kiefer. Sie gehen, ohne ihre Füße stark zu heben. Ihre Stärke liegt in den Muskeln.

Charakter:
Erde Menschen sind Pragmatiker, die sich durch Stabilität, gesunden Menschenverstand und eine realistische Sicht der Dinge auszeichnen. Sicherheit bezüglich Familie und Beruf sind sehr wichtig. Eine Störung der zugeordneten Organe Milz und Magen können sich auf emotionaler und geistiger Ebene in Form von Nachdenklichkeit, Unflexibilität und Depression ausdrücken.

Anfälligkeit:
Wenn ein Energiemangel im Milz-Funktionskreislauf herrscht, neigt man zu blauen Flecken, Cellulite, kalten Händen und blasser Gesichtsfarbe. Oft treten auch Konzentrationsmangel und Müdigkeit auf. Erde Typen leiden aufgrund des verlangsamten Stoffwechsels oft an Übergewicht, Völlegefühl, Blähungen und Darmpilzen. Typisch sind auf rheumatische Erkrankungen und Essstörungen.

Empfohlene Übungen:
Für Menschen des Erde-Typs ist möglicherweise eine Ernährungsberatung sinnvoll. Schnelles, übermäßiges und „nebenbei" Essen sind Angewohnheiten, die Magen und Milz schädigen. Nahrungsmittelunverträglichkeiten kommen immer häufiger vor und beeinträchtigen ebenso die Erde. Hierbei sind Übungen nützlich, wie z.B. Essverhalten über einige Zeit hinweg zu beobachten und aufzuschreiben. Häufig wird dem Erde-Typ als Übung Meditation empfohlen. Ist der Mensch zu grüblerisch und nachdenklich können einschränkende Meditationsrichtungen häufig Unruhe und Widerstand auslösen. So fühlt sich ein Magen/Milz Typ mit bewegter Meditation wie Tai Chi wohler. Hierbei nimmt seine körperliche Erdung zu und gleichzeitig beruhigt sich die mentale Aktivität. Das gleiche gilt für Übungen aus dem Do In: sanftes Abklopfen am Bauch - regt die Verdauungsfunktion an, Meridianstretching dehnt auf sanfte Weise die Muskulatur. Wichtig für Erde Menschen ist bei den Übungen der Genuss, also alles was Spaß macht, wie z.B. regelmäßige Spaziergänge im Park. Vergnügliches sollte mit Muskeltraining kombiniert werden, z.B. Gewichttraining und Gymnastik. Der Erde-Typ braucht Zeit für sich, damit er sich um die eigenen Bedürfnisse kümmern und sich wieder auffüllen kann.

Metall

Der Metall-Typus hat breite, rechteckige Schultern, ein dreieckiges, helles Gesicht, einen stark gebauten Körper und einen langsamen, bedächtigen Gang. Seine Stärke ist die Lunge, er sollte über eine kräftige Stimme verfügen. Die Lunge kontrolliert (gemeinsam mit der Milz) das Immunsystem und die Haut, der Dickdarm die Entgiftung des Körpers.

Charakter:
Der beständige Metall-Typ steht für Durchsetzungskraft, gepaart mit Gerechtigkeit, scharfem Verstand und Mitgefühl. Er ist meist auch sehr sensibel und künstlerisch veranlagt. Ist eines der Metall-Organe, Lunge oder Dickdarm geschwächt, dann kommen oft übertriebene Ordnungssucht, Schwierigkeiten, sich von Altem zu trennen und Melancholie zum Vorschein.

Anfälligkeit:
Funktionsstörungen von Lunge und Dickdarm bewirken Atemwegserkrankungen, eine schwache Immunabwehr, Allergien, Hautkrankheiten, Verspannungen, steife Muskeln, Kreislaufstörungen, Verstopfung und Dickdarmstörungen.

Empfohlene Übungen:
Atemübungen sind für das Metall Element von großem Nutzen. Denn der Atemvorgang steht für das Aufnehmen und Loslassen. Während bei der Lunge die Aufmerksamkeit auf die Einatmung gerichtet ist, gilt beim Dickdarm die Aufmerksamkeit der Ausatmung und dem Loslassen. Körperliche Übungen an der frischen Luft sind nützlich, wie z.B. Tennis, Radfahren, Laufen. Oder sanftere Bewegungsarten die den Ki-Fluss und die Atmung verbessern wie Tai Chi, Qi Gong, Do In und Yoga. Wichtig sind auch soziale Kontakte - der Austausch mit anderen, Unterhaltung wie Musik, Kunst, Theater oder Tanz, da der Metall-Typ zur Isolation neigt.

Wasser

Wasser-Typen haben ein rundes Gesicht, einen rundlichen Körper und eine weiche, helle Haut. Sie lieben Bewegung, ihre Wirbelsäule ist länger als üblich. Ihre starke Seite sollte das Verdauungssystem sein. Die Nieren kontrollieren Knochen, Gehirn, zentrales Nervensystem, Zähne, Ohren sowie Sexualität.

Charakter:
Mut, Entschlossenheit, Erfolg und ein langes Leben sind Menschen mit starken Nieren und guter Blase, den Organen des Wasser-Elements, beschieden. Sie sind gute Verhandler, die sich ihren Arbeitskollegen gegenüber loyal verhalten, sind sehr bewusst, sensibel und verfügen gelegentlich über übersinnliche Fähigkeiten. Bei Organsystemschwäche kann es zu Unsicherheit und Ängstlichkeit kommen. Schutzmechanismen wie Rückzug, Abneigung und Aggression werden dann aktiv.

Anfälligkeit:
Bei mangelnder Nieren-Energie leidet der Wasser-Typ unter kalten Füßen, Rückenschmerzen, nächtlichem Schwitzen und Wasserlassen, innerem Hitzegefühl, Unruhe, Schlafstörungen und Nervosität. Typisch sind auch trockene Haut, schlechte Zähne, Hör- und Hormonprobleme.

Empfohlene Übungen:
Ruhe und Maß halten ist die beste Empfehlung für den Wasser-Typ. Alle Übungen die mehr Raum für tiefe Entspannung, Erholung und Ruhe schaffen, da dieser Typus dazu neigt sich zu verausgaben oder zuviel Sport zu treiben und sein Nieren-Ki zu erschöpfen. Entspannungstechniken wie Atemübungen, Autogenes Training oder Biofeedback sind gute Methoden, auch um die Kontrolle loszulassen.

Info über die Meridiane in der TCM
Mein Artikel mit viel Info aus Shiatsu

Info über Energetisiertes Wasser
Hexagonales Wasser: An der Universität Washington wurde ein vierter Zustand des Wassers entdeckt, der nicht nur chemische Anomalien, sondern auch die Wirkung von energetisiertem Wässer erklären könnte...Wasser ist ein mysteriöser Stoff - und das in ganz wissenschaftlicher Hinsicht. Trotz 200 Jahren Wasser-Forschung ist es der Wissenschaft bisher nicht gelungen, das allgegenwärtige Nass wirklich zu verstehen. Die offizielle Theorie zum Wasser ist voller Löcher - den so genannten 'chemischen Anomalien', die sich mit der herkömmlichen Theorie nicht zufriedenstellend erklären lassen.
Gefrierpunkt, Siedepunkt, Dichte, Oberflächenspannung - selbst bei diesen grundsätzlichen Dingen verhält sich Wasser praktisch anders, als es sich der Theorie nach rechnerisch eigentlich verhalten sollte.

Terminvorschau - Anmeldung

Terminvereinbarung per Mail: reiterer@aha-sys.at

Die nächsten Gruppentermine: derzeit haben wir keine fixen Termine vereinbart - nächster Termin auf Anfrage

Ein guter Spiegel unseres Zugangs zu den weiblichen bzw. männlichen Elementen ist selbstverständlich unsere Beziehung zu unseren Eltern und Partner/innen,
siehe meine Artikel über Familienaufstellungen und Partnerschaftsaufstellungen.

Aktuelle Info von Dahlke über die Elemente im März 2011

Aus dem Newsletter von Dr. Ruediger Dahlke

"Die weiblichen Elemente Erde und Wasser sind in Aufruhr und Aufstand, Mutter Erde bebt und entzieht alle Geborgenheit. Das Wasser als Seelenelement wird wild und stürmt das Land, alles mit sich in Tod und Ruin reißend. Pluto, das Prinzip der Wandlung im Steinbock zeigt uns unsere Grenzen (Saturn), unsere Hybris und unsere Machtlosigkeit. Neptun-Poseidon, der Gott des Meeres und der Erderschütterer, ist zuständig für den Tsunami - bezeichnender weise ein japanisches Wort, das "Hafenwelle" heißt, die Welle, die unsere Heimat, unseren Hafen bedroht. Freiwillig "opfern" wir heute weder Mutter Erde noch dem Meer, im Gegenteil wir pressen sie bis zum letzten aus und so holen sie sich ihre Opfer...

Die weiblichen Elemente spielen nicht nur verrückt, wir haben die Erde und die Meere in verrückter Weise unverantwortlich und weltweit geschunden und gequält. Es ist kein Wunder, dass sie sich gegen uns stellen. Es läuft so vieles gegen den weiblichen Pol. Das jetzt endlich zu begreifen, ist unsere vielleicht letzte Chance in vieler Hinsicht. Vieles kommt in Bewegung...

Fragen wir doch einmal umgekehrt: Was soll noch passieren, was soll Mutter Erde und das Meer sich noch einfallen lassen, um uns zur Besinnung zu bringen?

Tatsächlich könnten sich bald auch die männlichen Elemente gegen uns wenden. Die weitgehend verlassenen Atomreaktoren von Fukushima könnten in ihrer Kernschmelze zu einem offenen Atomfeuer werden. Was dann?...

Wir könnten viel gewinnen durch Achtsamkeit auch bei den kleinen, unbedeutend erscheinenden Dingen des Alltags. Zen in der Kunst des alltäglichen Lebens.

Dankbarkeit für das wundervolle Geschenk des Lebens auf unserer Erde und die Fragestellung: In welchen Bereichen meines Lebens kann ich mühelos auf vieles verzichten, alleine dadurch, dass ich achtsam und bewusst bin?

Die Augen lassen sich wieder für das Wunder der Schöpfung öffnen. Die Entschleunigung des Lebens kann auf vielen Ebenen helfen. Wesentliches wäre von Unwesentlichem zu unterscheiden. Sein statt Haben.

Statt zu denken: Es ist ja nur ein Tropfen auf dem heißen Stein... Steter Tropfen höhlt den Stein! Wir können die Welt nicht verändern, wenn wir uns nicht ändern.

Ihr Ruediger Dahlke
Literatur: „Die Schicksalsgesetze“, „Das Schattenprinzip“, „Woran krankt die Welt“ (alle Goldmann)

Gerne können Sie diesen Rundbrief weiterleiten."

© Mag. Michael Reiterer 2010 - 2019
Web by SollundHaberfellner / Grafik by Walter Reiterer