AHA-SYS, Michael Reiterer

Reinkarnation

"Jeder Jäger wird einmal ein Hase, früher oder später, denn die Ewigkeit ist lang." Wilhelm Busch (1832-1908) - Zeichner und Dichter - aus: "Spruchweisheiten und Gedichte"

Wilhelm Busch verpackt in diese Weisheit auch gleich die Idee des Karma. Witzig, originell, stimmig. Weiter unten noch mehr von ihm.

Auch von Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) ist bekannt, dass er an Wiedergeburt glaubte, unter anderem schrieb er an Eckermann:
"Ich habe die feste Überzeugung, dass unser Geist ein Wesen ist ganz unzerstörbarer Natur; es ist ein Fortwirkendes von Ewigkeit zu Ewigkeit. Es ist der Sonne ähnlich, die selbst unsern irdischen Augen unterzugehen scheint, die aber eigentlich nie untergeht, sondern unaufhörlich fortleuchtet."
Und er schrieb an Johann Daniel Falk:
"Ich bin gewiss, wie Sie mich hier sehen, schon tausendmal dagewesen und hoffe wohl noch tausendmal wiederzukommen."

Selbstverständlich gibt es viele Hinweise auf Reinkarnation auch im Sufismus.

Dschalal ad-Din Rumi (1207-1273), Dichter, Mystiker, Sufi-Meister, bekannt über den Orden der MevleviDerwische, schreibt:

„Ich starb als Mineral und wurde Pflanze,
Ich starb als Pflanze und wurde Tier,
Ich starb als Tier und wurde Mensch.

Warum soll ich mich fürchten?
Wann wurd ich weniger durch einen Tod?

Noch einmal werd ich sterben als ein Mensch,
Nur um dann aufzusteigen mit der Engel Segen.

Doch auch vom Engelsdasein muss ich weitergehen…“

Kurzartikel von Ronald Beesley, posthum veröffentlicht: THE PSYCHO-THERAPIST - No. 109 - JOURNAL OF THE COLLEGE OF PSYCHO-THERAPEUTICS White Lodge, Stockland Green Road, Speldhurst, Nr. Tunbridge Wells

THE ETERNAL CYCLE

Think of a seed placed in the care of the soil; protected from the light it is able to commence germination, so a life cycle begins. When it has finally established its roots in mother Earth, it then seeks the light, but not before.
Life also begins in the cradle of the womb, warm and protected until shape and form is established; it then comes forth to share its life with light, which calls it from the cradle of its shaded birth.
If we lived in perpetual light, the body cells would tire and fatigue. The sun goes down and regeneration takes place—in the stillness of the night we are caressed in the soft poem of darkness, jadeness quietly flows away and the energy of the body is renewed, healed and restored ready for the newborn day. Eyes become clear, fresh bloom tinges the cheeks and a new rhythm is begun—darkness has groomed the bride, ready for the coming light.
The whole Earth needs the quietness of night to digest and assimilate the radiations of the sun. To be always subjected to its burning energy would create a disintegration of the soil and of nature's plants, for the soft dew would have no opportunity to cool and heal; no leaves or blossoms or fruit would be possible without the shadow of night, for this is as important to their welfare as the sun.
That the Earth revolves from night to day is all part of the Divine rhythm, the eternal cycle of movement, colour and sound, which produces harmony, peace and rest; so be thankful that the Father has so designed things in His gentle way, have no fear, for His angels shall have charge over thee. To be reborn from darkness into light is a graciousness which calls for no fear, for his Love is constant and the cradle of night and rest is the birthplace of regeneration and joyous living.
R. P. BEESLEY

Mehr von Beesley finden Sie z.B. auf dieser Seite über die Kraft der Gedanken.

Zitate von Marianne Williamson über die Reinkarnation

Aus: Rückkehr zur Liebe: Harmonie, Lebenssinn und Glück durch "Ein Kurs in Wundern" von Marianne Williamson Originaltitel: Return To Love. Originalverlag: HarperCollins Publishers Aus dem Englischen von Susanne Kahn-Ackermann, ISBN: 978-3-442-12209-7, Verlag: Goldmann

Marianne Williamson über die Reinkarnation: Seite 243 ff: „der Kurs [in Wundern] sagt, dass ‚die physische Geburt kein Anfang ist, sondern eine Fortsetzung’, und der Tod kein Ende, sondern eine Fortsetzung. Das Leben geht ewig weiter. Es war immer und wird immer sein. Die physische Inkarnation ist nur eine Form, die das Leben annehmen kann.
Der Kurs erwähnt die Großen Strahlen, ein Konzept, das sich auch in anderen metaphysischen Lehren findet. Es handelt sich dabei um Energiestrahlen, die auf einer subtileren Ebene als unsere physischen Sinne sie bislang wahrnehmen können, von uns allen ausgehen. In unseren physischen Sinnen spiegelt sich unser gegenwärtiges Glaubenssystem wider, und wenn wir dieses System erweitern, werden sich auch unsere physischen Sinne erweitern. Es wird eine Zeit kommen, in der wir auch physisch die Großen Strahlen wahrnehmen werden. Manche Menschen, die zum Beispiel die Aura sehen können, fangen schon damit an.
Diese Licht- und Energiestrahlen sind unsere Lebenskraft. Der Körper ist nur eine zeitweilige Hülle. Und weil uns das noch nicht klar ist, meinen wir, dass der Tod des Körpers auch den Tod der Person bedeutet. So ist es nicht. Es gab auch eine Zeit, in der die Menschen glaubten, die Erde sei eine flache Scheibe…Es wird eine Zeit kommen, in der unsere gegenwärtige Wahrnehmung vom Tod so merkwürdig, unwissend und antiquiert erscheinen wird wie jene Vorstellung von der Erde als flacher Scheibe.
Die physische Inkarnation ist eine Schulungserfahrung, und die Seelen kommen zum Unterricht, um zu lernen, was sie lernen müssen. Das ist ganz ähnlich, wie wenn wir uns in einen Sendekanal im Fernsehen einschalten. Sagen wir, wir haben uns alle in Kanal 4 ausgeschaltet, was aber nicht heißt, dass diese Station nicht mehr sendet…Die Kabelsender existieren, egal, ob wir den Kabelanschluss haben, um sie zu empfangen, oder nicht. Nur die Arroganz des Ego möchte uns glauben lassen, dass das, was wir physisch nicht wahrnehmen können, auch nicht existiert.
Ich traf einmal eine junge Frau, die einen Flugzeugabsturz überlebt hatte... Sie schilderte: ‚Ich starb und kam dann zurück. Es fühlte sich sehr verführerisch an, sehr warm, wie eine wunderbare mütterliche Liebe. Aber ich wusste, dass ich eine Wahl hatte...Ich weine nie mehr bei Beerdigungen’, fuhr sie fort. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die Menschen, die gestorben sind, sich an einem wunderbaren Ort aufhalten.
Als Jesus sagte: Der Tod wird der letzte Feind sein, meinte er, dass der Tod das letzte sein wird, was uns noch als Feind erscheint. Der Tod ist nicht das wirkliche Problem, sondern das, was der Tod unserer Meinung nach ist. Wir werden alle sterben. Manche von uns nehmen den Zug um neun Uhr dreißig, andere den um zehn Uhr sieben, aber wir reisen alle ab.
Wahre Kommunikation beruht auf weit mehr als dem, was auf physischer Ebene gesagt oder gehört wird Ist jemand gestorben, dann müssen wir uns mit ihm auf andere Weise unterhalten als zuvor, aber wenn wir für die Möglichkeit einer ewigen Lebenskraft aufgeschlossen bleiben, richten wir unseren Geist auf die Entwicklung der Fähigkeit zu einer transphysischen Konversation.
Briefeschreiben kann eine solche Kommunikation fördern. Erst schreiben wir einen Brief an die Person, die gestorben ist, und dann schreiben wir einen Brief aus ihrer Perspektive an uns.…Dieses Briefeschreiben oder andere Formen der Kommunikation erweitern unsere Aufgeschlossenheit für die Möglichkeit eines Lebens über den Tod hinaus und dehnen unsere selbstauferlegten mentalen Grenzen aus.“
Seite 247: „Das folgende ist ein Ausschnitt aus dem Kapitel über Reinkarnation im Handbuch des Kurses [in Wundern]: Im eigentlichen Sinn ist Reinkarnation unmöglich. Es gibt keine Vergangenheit oder Zukunft, und die Idee der Geburt in einen Körper – ob einmal oder mehrere Male – hat keine Bedeutung. … Wenn das Konzept der Reinkarnation verwendet wird, um die Einsicht in das einzige Wesen des Lebens zu stärken, ist es in der Tat hilfreich. Wie viele andere Überzeugungen kann es bitter missbraucht werden…Es liegt immer etwas Gutes in jedem Gedanken, der die Idee stärkt, dass das Leben und der Körper nicht dasselbe sind.“

Diethard Leopold

aus der Tageszeitung Standard, 31.8.2013

"Zeit vergeht übrigens nicht, Zeit ist per se ständiges Weitergehen und als diese Bewegung paradoxerweise zeitlos. So wenig wie Feuer brennt oder Wasser an sich selbst ertrinkt. Zeit ist eine Existenzform..." (c) Der Standard

Mag. Dr. Diethard Leopold ist Präsident der Österreichisch-Japanischen Gesellschaft

Tageszeitung Heute Printausgabe 8.10.2014 Seite 12: "Forscher: Es gibt Leben nach dem Tod"

dazu habe ich im Internet leider nur einen älteren Artikel gefunden:

aus der Tageszeitung Standard, 10. Juni 2011

Eine Arbeitsgruppe am Wiener Allgemeinen Krankenhaus beteiligt sich unter der Leitung von Roland Beisteiner an der AWARE Studie. Studienleiter ist der angloamerikanische Pulmologe Sam Parnia. Ziel der Forschungsgruppe ist, durch eine standardisierte Befragung von Reanimierten detaillierte Informationen über die Häufigkeit und Qualität von Nahtoderfahrungen zu bekommen.

"... Studie hat gezeigt, dass ein Teil der Patienten mit Nahtoderfahrungen messbare positive Verhaltensänderungen aufweisen, wie gesteigerte Empathiefähigkeit oder verringerte Angst vor dem Tod."

Link zum vollständigen Artikel

INKARNATIONSVERTRAG

Von Jo Conrad

-> Es ist hilfreich, über jeden Satz einzeln nachzudenken.

§1) Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.

§2) Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu benutzen.

§3) Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.

§4) Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt die selben Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen abnehmen.

§5) Sie können tun, was Sie wollen. Alles, was Sie anderen antun, kommt zu Ihnen zurück.

§6) Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde. (Auch inkarnationsübergreifend)

§7) Dieser Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch wenn einige das behaupten. (Handschriftliche Änderungen haben keine Gültigkeit.)

§8) Sie bekommen Spiegel, um zu lernen. Viele Spiegel sehen aus wie andere Körper. Sie sind dazu da, Ihnen etwas zu zeigen, das in Ihnen ist.

§9) Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört, zu funktionieren, bekommen Sie einen neuen. (Es kann zu Wartezeiten kommen.)

§10) Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben.

§11) Was befriedigend ist, bestimmen Sie!

->Nützliche Hinweise und Tips:

Ziel ist es nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu haben.

Es gibt keinen Bonus für Berühmtheit oder Beliebtheit.

Sie müssen sich nicht an den Fehlern anderer orientieren.

Regeln sind dazu da, überprüft zu werden.

Behauptungen anderer über das Ziel können Ablenkungen sein.

Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens länger dauern.

Zeit ist eine Illusion!

Sie haben Zugriff auf alle Antworten über eine spezielle Verbindung in Ihrem Herzen.

Alles innerhalb des Schulungsraums reagiert auf Herzensausstrahlung.

Versuche, den Schulungsraum zu beschädigen, führen zu Einschränkungen.

Niemand kann Ihnen die Verantwortung abnehmen.

Gewalt führt niemals zu einer Lösung.

Es kann nützlich sein, darauf zu achten, welche Situationen sich wiederholen.

Drogen (legale und illegale) können die Wahrnehmung der Lektionen verfälschen.

Nur, weil alle sich auf eine Weise verhalten, muß das nicht bedeuten, daß es richtig ist.

Es gibt selten nur eine richtige Lösung.

Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen.

Es gibt keine Extraklauseln für niemanden.

Sie werden geliebt. (Auch wenn Sie in der Bronx oder Somalia sind.) Alles andere ist Täuschung.

Lektionen sind besondere Gelegenheiten, sich zu entwickeln und keine böse Absicht.

Es kann riskant sein, seinen Körper anderen anzuvertrauen.

Andere in der Entwicklung zu behindern, bringt keinen Vorteil.

Sie bekommen (vorzugsweise während der Nachtstunden) Gelegenheit, den Körper zu verlassen.

Erinnerungen an Erfahrungen außerhalb des Körpers werden nicht im Körper bzw. Gehirn gespeichert.

Herumspielen an Ihrem Körper ist Ihr gutes Recht. An den Körpern anderer erfordert deren Einwilligung.

Abgucken ist sinnlos!

Wer Ihnen eine Lebensversicherung anbietet, ist ein Betrüger.

Das mutwillige Beenden einer Inkarnation führt zu viel unnützem Papierkram.

Wissenschaftliche Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung.

Es geht nicht darum, Erster zu sein.

Es geht nicht darum, cool auszusehen.

Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur als Sie.

Sie sind nicht der Einzige, der am Sinn des Inkarnationsvertrages zweifelt.

Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben, ist es unnütz, sich darüber zu beschweren, dass Sie hier sind.

(Jo Conrad, 15.3.2002)

Wilhelm Busch

Eh man auf diese Welt gekommen,
und noch so still vorliebgenommen,
da denkt man sich noch nichts dabei,
man schwebt herum, ist schuldenfrei,
hat keine Uhr und keine Eile und
äußert selten Langeweile.
Allein, man nimmt sich nicht in Acht
und Schwupp!
ist man zur Welt gebracht. (frei nach Wilhelm Busch)

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