AHA-SYS, Michael Reiterer

Übungen für die Meridiane

Energieübungen aus der TCM – den Qi-Fluss stärken – Bewusstheit in die Meridiane bringen - mit Lockerungen, Dehnungen, Selbstmassage, Atemübungen, Meditationen

Steigerung des Wohlbefindens

Diese Übungen biete ich regelmäßig in Gruppen an. Näheres auf meiner Homepage.

Im Zuge meine Shiatsu-Ausbildung lernte ich eine Vielzahl einfacher Übungen kennen, die das allgemeine Wohlbefinden heben und Freude und Leichtigkeit im Körper wahrnehmbar machen. Diese werden Do-In oder Makoho Übungen genannt.

Die Do-In Übungen bestehen aus Techniken wie Klopfen, Massieren, Dehnen und Berühren. Sie können von jedem ausgeführt werden, unabhängig von Geschlecht und Alter, weil keine schwierigen oder schmerzhaften Bewegungen dazu notwendig sind. Das Ziel ist, den Körper zu seinen natürlichen Grundlagen – einem harmonischen Energiefluss – zurückzuführen. Die Übungen dienen der Wiederherstellung der Gesundheit und verbessern sowohl unsere physische wie auch unsere psychische Verfassung nachhaltig. Mittels Do-In wird der Kreislauf angeregt, die Energiezirkulation verbessert und unterversorgte Körperstellen werden wieder aufgeladen oder „belebt". Durch die Selbstmassage werden auch direkt die Organe stimuliert und die damit verbundenen Funktionen gestärkt. Regelmäßiges Üben verbessert Disharmonien wie z.B. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopf- und Rückenschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Verdauungsstörungen und Schlaflosigkeit.

Viel Aufmerksamkeit wird der richtigen Atmung und der Wahrnehmung geschenkt, vor allem dem „Nachspüren" einer ausgeführten Bewegung. Somit erleben wir einen deutlichen Vorher-Nachher-Effekt.

Eine liebevolle und achtsame Zuwendung bringt uns unserer ursprünglichen Natur näher und lässt uns im Gesamten zufriedener und „runder" werden.

Zum Hintergrund:

Die Natur des Qi

Qi (japan. Ki) wird sehr häufig mit Lebensenergie oder -kraft übersetzt, weil diese Energie bzw. Kraft das Leben „beseelt".
Wie in der Natur ist im Körper alles in Bewegung, immer im Fluss, darum sprechen wir bei der Meridianarbeit vom Qi-Fluss. Kann das Qi nicht ungehindert durch den Körper fließen, kann es zu Verdichtungen oder Verhärtungen kommen, die wir dann z.B. als Knoten oder Verspannungen wahrnehmen.
Die Körperhaltung eines Menschen spiegelt seine geistige Haltung wider. Da die Haltung wiederum die Bewegungen des Qi spiegelt, kann an ihr der Zustand des Qi im Menschen festgestellt werden. Sobald Qi an einer Stelle gebunden ist, schlägt sich das auf den gesamten Qi-Fluss im Körper nieder. Derartige Blockaden des Qi führen, wenn sie über einen längeren Zeitraum bestehen, unweigerlich zu Unwohlsein oder sogar Krankheiten.
Unserem Körper stehen mehrere Quellen von Qi zur Verfügung. Zum einen gibt es das so genannte „vorgeburtliche Qi", das uns als Erbgut von unseren Eltern mitgegeben wurde und uns für unser gesamtes Leben zur Verfügung steht. Dieses ist nach Auffassung der Fernöstlichen Medizin in unseren Nieren gespeichert. Wenn wir also von einer guten Nieren-Energie (= auch Essenz) sprechen, so steht uns sehr viel Kraft zur Verfügung und eventuell ein langes Leben bevor. Das so genannte „nachgeburtliche Qi" ist das, was unser Körper aus der Nahrung und aus der Luft produziert, um alle Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Milz und Magen sind entscheidend um Energie bzw. Essenz aus der Nahrung zu extrahieren und die Lunge hat die Aufgabe dem Körper durch die Atmung aus der Luft Energie zu liefern. Ist der Mensch in der Lage sich genügend Qi aus der Nahrung und Luft zu holen (indem der Körper dies auch in brauchbare Essenz umwandeln kann), so hat er ebenso viel Kraft und wird sich vital und gesund fühlen.

© Mag. Michael Reiterer 2010 - 2018
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